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Montag, 17. September 2018 - 19:30 Uhr
Seit 6 Monaten wieder in der Schweiz

Seit ende Februar wieder in der Schweiz und seit Anfang Maerz 18 wieder am Arbeiten und Geldverdienen ;-)
Die Tenere wurde in Hamburg im April aus dem Hafen und dem Zoll geholt und steht nun in der Werkstatt und wartet auf den Winter, da wird der Motorrevidiert und die Tenere wieder fahrbereit gestellt.
Da ich ja das Glueck habe mehrere Motorraeder zu haben und eine eigene Werkstatt habe, sind diesen Sommer die Husaberg und KTM`s mehr gefahren worden.
Zuwachs im Fuhrpark hat es dazu noch von einer einzigartig Umgebauten Yamaha TT 600 59X gegeben. Einziges was da noch gemacht werden muss ist die MFK ( Schweizer TueV) damit auch diese Maschine wieder auf der Strasse ist. Ihr shet mir wird auch hier in der Schweiz nicht langweilig ;-)

Nun stehen aber erstmal wieder 2 Wochen Ferien vor der Tuere, mit der KTM 990 Adventure zu Zweit nach Sardinien und da das Leben geniessen und natuerlich das Motorradfahren. Ein Glueck faehrt meine Freundin Betty so gern als Sozia mit, auch Offraod ;-)
Sardinien liegt ja gleich vor der Haustuere und ist fuer uns hier aus der Schweiz schnell erreichbar.

Ich werde versuchen euch schöne Bilder aus Sardinien zu senden ;-)

Bis bald wieder auf diesem Sender.

Liebe Gruesse

Gubi

Donnerstag, 1. Februar 2018 - 17:29 Uhr
Dakar und das doch nichts damit wurde dafuer ist die Tenere Repariert

Nun ja, es ging weiter von Santiago nach Mendoza ueber den Passo los Libertadores. Die Tenere lief gut und ich hatte schon ganz viel Freude das alles wieder ging. Doch eben hatte, in Uspallata noch angehalten weil es anfing zu Regnen. Da Treffe ich Michael und Anja wieder, 2 Deutsche die auf Ihren KTM LC4 unterwegs sind. Wir Beschliessen zusammen nach San Juan zu fahren um da die Dakar live zu sehen.
Bis 20 Km vor Mendoza geht dann auch alles gut, an der YPF Tankstelle die Tanks vollgemacht, da kommt noch ein Gewitter das nach 10 min. vorbei gezogen ist. Ich Starte also die Tenere und fahre vor, komme genau bis aus der Tankstelle und dann stellt der Motor wieder ab. Aus und vorbei, alles Abpacken und schauen ob ein Zuendfunke vorhanden ist, nichts. Mein Aerger ist Riesengross, hatte ich doch schon so etwas gedacht nachdem der Stator neugewickelt ist aber die Kabel nicht ersetzt wurden. Fluche und bin Stinkesauer.
Michael und Anja schleppen mich dann auch ab und als wir unter einer Bruecke anhalten um Pause zu machen haelt ein Pickup an und gibt mir zu Verstehen hier koennen wir nicht stehenbleiben und Pause machen es ist eine sehr Gefaehrliche gegend. Also schleppen wir 3 Km weiter und da Laden wir die Tenere auf den Pickup und der faehrt mich dann ins Hostel Otro Mundo was ich im iOverlander gefunden hatte. Da angekommen wird Abgeladen und die Tenere in den Garten geschoben wo sie sicher steht. Michael und Anja verabschieden sich dann auch und wie ich spaeter Erfahre sind Sie gut in San Juan angekommen haben eine Freinacht gehabt und die Dakar Live miterlebt. Mein Neid ist mit Ihnen.
Ich Organisiere dann ueber meinen Freund Karl heinz aus Buenos Aires einen Transport damit die Tenere nach Buenos Aires zu Norberto kommt. Das Oel noch kontrolliert und gesehen das ich auf die 350 km die ich gefahren bin fast 5 dl gebraucht habe. Also wird in Buenos Aires nicht nur der Stator und der Hallgeber ersetzt es werden auch neue Kolbenringe verbaut.

Motero, der einen Sprinter hat holt mich dann auch in Mendoza ab und wir machen uns zusammen auf die 1000 km nach Buenos Aires. Geschlafen wird auf einer YPF Tankstelle im Sprinter. Der Transport kostet genug und so hab ich keine Lust in ein Hostel zu gehen. Will ja schnellstmoeglich in Buenos Aires die Tenere wieder fit kriegen. In Buenos Aires angekommen, bei Norberto zu Hause, alles Abgeladen und das Motorrad bei Ihm in die Werkstatt geschoben.
Er muss wieder zur Arbeit und so fange ich an alles auseinander zu bauen. Als ich den Stator draussen habe sehe ich was genau los ist. Der Ingeniro Electrico aus Santiago hat nicht sauber gearbeitet. Die Hauptwicklung liegt blank und ist wieder durchgebrannt und nun ist auch der Hallgeber hinueber. Den hat es mitverbrannt. Ich koennte Kotzen und hab ne riesen Wut im Bauch.
Norberto hat einen frisch Revidierten Stator samt Hallgeber organisiert und der wird nun verbaut. Gleichzeitig Organisiert Karl Heinz noch die neuen Kolbenringe. Alles wird Verbaut und als nach 2 Tagen Arbeit die Tenere wieder laeuft bin ich uebergluecklich. Mit Norberto zusammen an der Tenere zu Schrauben hat viel Spass gemacht und wir haben uns Super ergaenzt. Dienstag angekommen in Buenos Aires und am Donnerstag schon auf Probefahrt. Freitag ging es dann weiter nach Rio Cuarto, 600km Probefahrt. In Rio Cuarto das Oel kontrolliert und obwohl der Motor schwitzt und ich den ganzen Unterbodenschutz voller Oel hatte braucht der Motor nun so gut wie kein Oel. Auf 600km verbrauch 0.3 dl. Super.
Am Samstag geht es weiter nach San Javier zu Karl heinz und seiner Familie die in den Ferien sind da. Geniesse 2 Tage des Ausspannen und nichtstun und bin mit Karl Heinz noch ein wenig unterwegs in die Berge. Super Gefuehl wenn die Tenere wieder rennt wie sie soll.
Am Dienstag geht es dann weiter in Richtung Mendoza. Nach 80 km geht die Tenere ploetzlich wieder aus und ich bin erneut recht Gefrustet. Kann doch nicht sein denke ich . Also alles abbauen und da sehe ich schon das sich das Kabel von der CDI zur Zuendspuhle geloest hat. Also Kabel verlaengern und mit neuen Steckern richtig verkabeln. Nach 1 Stunde ist alles gemacht, bei 40 Grad im Schatten, Schweisstreibend.
Nun laeuft aber alles sauber und ich bin Abends um 19 Uhr in Mendoza wieder im selben Hostel. Oel kontrollieren und den Abend geniessen.
Mittwoch frueh aufstehen und los geht es in Richtung Chile. Die Tenere laeuft sauber und macht keine Probleme mehr. Nochmals ueber den Passo Los Libertadores und bei diesem Grenzuebertritt brauche ich nun fast 2 Stunden weil es soviele Leute hat. Da alles gut laeuft Entscheide ich mich in Los Andes dann die 150 km nach Valparaiso durchzufahren. Werde da Herzlich Empfangen am Abend und es hat sogar noch Pizza fuer mich. Lasse den Abend bei dem ein und anderen Bier ausklingen und habe wieder Vertrauen in meine Tenere.
Von Buenos Aires bis hier waren es alles in allem 1560 km und der Oelverbrauch lag alles in allem bei 0.5 dl , also kein Oelverbrauch mehr. Der Stator macht seine Arbeit und alles ist bestens.
Den Donnerstag verbringe ich in der Villa Kunterbunt und erledige diverse Dinge, da ich ja meinen Rueckflug auf den 12.2.18 vorverschoben habe.

So bleiben mir noch 5 Tage um in den Norden von Chile zu fahren und die Reise ausklingen zu lassen. Am Mittwoch den 6.2.18 muss ich dann wieder in Valparaiso zurueck sein um das Motorrad fuer die Verschiffung bereit zu machen.

Bis bald wieder auf diesem Sender

Gubi

Der Teneretraveler

Dienstag, 16. Januar 2018 - 13:49 Uhr
El Bolson, Valparaiso, Santiago aufregende Tage

Viel ist Passiert in den letzten Tagen, Aufregung zu Hause, Kaempfen um die Liebe, Kaempfen das die Tenere endlich wieder laeuft.
In Santiago am Freitag angekommen wird erst mal der Stator ausgebaut und zum Elektriker gebracht der mir Empfohlen wurde. Am Montag kann ich den neugewickelten Stator dann auch wieder abholen.
Das Weekend in Santiago ist dann auch ein wenig die Stadt anschauen und im Hostel mit den anderen Motorradfahrern fachsimpeln. Da die alle richtung Sueden fahren gebe ich ihnen gute Tips und zeige unsere Erfahrungen die wir in den letzten 2 Monaten gemacht haben. Es ist ein kommen und ein gehen im Hostel. Nur ich komm zur Zeit nicht vom fleck mit meinem Motorrad.

Am Montag hole ich den Stator ab, er ist neu Gewickelt, doch die alten Kabel vom Stator zur CDI und Zuendspuhle wurden nicht gewechselt, so bringe ich den Stator nachdem ich Ihn abgeholt habe und die 2 KM zurueckgelaufen bin nochmals zurueck, da immer noch 2 Kabel gebrochen sind. Nach dem Löten der selben kann ich den Stator mitnehmen. Nun geht es noch daran die Dichtungen zu organisieren und ich werde von einem Shop in den anderen geschickt, mit der Aussage ja ich habe Telefoniert die haben die Statordeckel Dichtung. Nach dem 3ten Shop hab ich dann genug und geh zurueck ins Hostel und bei den Stator mit der alten Dichtung und viel Omnivisk wieder ein.

Nach dem Einbau und allem verkabeln der grosse Moment, Kicke und Sie will starten, doch leider gleich wieder aus. Versuche ne halbe Stunde und messen nochmals alles aus. Wie es scheint sind nun die alten gebrochenen Kabel das Problem. Also Stator nochmals ausbauen, ich mache meine Arbeit ja gern 3 mal *GRMPF* und Morgen Dienstag nochmals beim Elektriker vorbei gehen das er es nun 100% ig macht und nicht nur 70 %.
Bin recht Angepisst und Stinkesauer zur Zeit gerade, aber das ist Suedamerika, wenn man den leuten nicht auf die Finger schaut kriegt man halb gemachte Arbeit. Ist mal wieder ein Lerneffekt den ich nicht gebraucht haette. Das Dakarfinale rueckt in weite Ferne und ich versuche gerade meinen Rueckflug um eine Woche vor zu verschieben. Die letzten Wochen haben soo viel Frust beinhaltet und ich Vermisse meine Freundin Betty gerade extrem fest.
Wenn also alles klappt bin ich ab dem 20. Februar schon wieder in der Schweiz und werde die letzten beiden Wochen bevor ich wieder Arbeiten muss mit meiner Lieben verbringen. Sie musste 4 Monate auf mich verzichten und ich habe beim Reisen gemerkt wie sehr ich Sie Liebe. Die naechste Reise wird mit Ihr geplant. Tue mir das nicht ein 2tes mal an mit Herzschmerz unterwegs zu sein. Es gab sehr viele Plaetze und orte wo ich gern mit Ihr gewesen waere und die Sie auch extrem genossen haette. Die Zukunft ist aber noch nicht Geschrieben und mal schauen wie die dann herauskommt.

Bis bald wieder auf diesem Sender

Gubi

Der Teneretraveler

Mittwoch, 10. Januar 2018 - 17:54 Uhr
Und weiter geht die Odysee

Den Neujahrsabend verbringe ich hier auf dem Camping in San Julian mit Silvia und Georg, ein Schweizer Paar das mit einem alten VW LT40 Camper unterwegs ist. Sie Fahren am 1.1.18 weiter und ich bin mit einem kleinen Kater hier auf dem Camping. Das Motorrad ist soweit in Stand gestellt alles ist durchgecheckt und ich entscheide mich morgen am 2.1.18 weiter zu fahren und die 430 Km nach Comodoro Rivadavia in Angriff zu nehmen. Morgens um 9 Uhr geht es los, schoen langsam mit 80 Km/h fahre ich fast alleine auf der Routa 3 in Richtung Tres Cerros, die Einzige Tanstelle weit und breit 135 km weit weg. Die Tenere schnurrt und zieht schoen weg, fast kein Wind. Mein Bauchgefuehl meldet sich nach knapp 90 km und 5 min. spaeter ist das gleiche Phaenomen wieder da die Tenere geht aus. 90 Km von 430 km sind geschafft. Halte diverse Lastwagen und Autos an, leider kann mir keiner helfen oder will nicht. Das 15 Auto das Anhaelt und fragt ob er helfen kannSchleppt mich dann die 40 Km bis Tres Cerros ab. Abenteuerlich das ganze Manoever, aber es geht alles gut und ich bin in Tres Cerros. Versuche da einen Transport zu Organisieren nach Rivadavia, leider sagen alle mit Pickups nein weil Sie selber die Ladeflaechen beladen haben und die Lastwagenfahrer fahren meist Richtung Sueden. Da ich den Kontakt von Pedro aus Rivadavia habe schreibe ich mit Ihm und er erklaert sich dann auch bereit mich im 300km entfernten Tres Cerros abzuholen mit seinem Pickup, Wahnsinn ;-) . Bei Pedro wohne ich dann auch und da kann ich alles nochmals auseinander nehmen. Den ganzen Stator ausbauen und alles durchmessen. Via Whatsapp bin ich mit Karl Heinz aus Buenos Aires verbunden und gebe Ihm die ganzen Daten durch. Messe den Hallgeber auch wenn er Heiss ist, dafuer lege ich ihn in Kochendes Wasser und messen den Wiederstand. Alles in bester Ordnung, die Ohm zahlen stimmen und es ist nicht der Hallgeber. Nun kommt Norberto, auch aus Buenos Aires ins Spiel, er ist der Tenere Mechaniker und hat ein unglaubliches Wissen und Improvisationstalent. Der Stator schaut eigentlich sehr gut aus, bis auf die beiden durchgescheuerten Kabel vom Hallgeber die in die Gummiabdeckung im Limadeckel gehen, die liegen blank. Schiebe die ganz durch in die Gummidichtung so das nichts mehr freiliegt und dichte das ganze mit meinem Silikon Kautschuck Kleber ab den ich dabei habe. Nun geht es daran Loesungen zu finden fuer meine Zuendspuhle und CDI, da der Stator ja gut ausschaut. Es wird eine Chinesische Zuendspuhle und eine Chinesische CDI genommen und nach Anweisungen von Norberto durch Pedro alles genau so angeschlossen wie erklaert. Alles fertig angeschlossen und nun heisst es Ankicken. Mich hat meine Tenere noch nie Abgeworfen oder zureckgeschlagen, mit der neuen Zuendspuhle habe ich aber einen viel besseren Zuendfunken und die Tenere schlaegt nun zurueck. Also heisst es nun mit Bedacht Ankicken. 3 Kicks und Sie laeuft. Gehe Probefahren und alles ist gut, besser sogar als vorher, da die neue Zuendspuhle einenFunken liefert der die Verbrennung um einiges verbessert. Werde noch ermahnt von Norberto das ich nicht zu Hochtourig fahren soll da ja die Zuendkurve nun ein wenig anders ist. Am Abend treffen dann auch Tobi und Octvius in Rivadavia ein und wir fahren am 5. 1.18 weiter. Rivadavia nach Esquel sind 600km und die Tenere rennt besser wie vorher, auch gegen den 70 km/h starken Wind. Der Wind macht uns allen heute zu schaffen, die Landschaft ist 550km nur Pampa, flach und unspektakulaer, haben eh keine Zeit da uns der Wind die ganze Konzentration abverlangt. Am Abend in Esquel bin ich dann erst mal sehr erleichtert das die Improvisierte Loesung von Norberto Tadellos funktioniert und ich endlich wieder On the Road bin. Wie es das Schicksal so will lernte ich in der Zeit in Rivadavia noch Juan kennen, einen Columbianer auf einer neuen African Twin und er kennt in Santiago de Chile ein Guesthouse, die Casa Matte, der besitzer hat selber 3 Tenere`s. Also diesen Angeschrieben und er erklaert mir das es in Santiago einen Elektriker gibt der noch alte Schule ist und den Stator, die Zuendspuhle und die CDI Fachmaenisch ausmessen kann damit wir den Fehler finden. Auch den Stator koenne er mir neu machen. Super !!
Von Esquel geht es fuer mich weiter nach El Bolson zu Klaus und Claudia, die beiden von Abgefahren, die hier eine Farm haben und privat Camping anbieten. Bei der Einfahrt zur Farm trenne ich mich von Tobi und Octavian wieder, die beiden wollen nach Pucon, Chile. Tobi moechte da noch auf den Vulkan steigen. Ich fahre den Weg bis zur Farm und werde froehlich und warmherzig Empfangen. Klaus und Claudia haben ja alles per Mail mitbekommen, wollte ja schon am 28.12.17 hier sein ;-) Nun ist es halt der 6.1.18 und ich habe in der Zeit wunderbare Menschen kennengelernt die mir sehr viel geholfen haben. Bin nun auf der Farm von Klaus und Claudia und Zelte direkt am Fluss. Das Wetter ist auch am besser werden und es wird in den naechsten Tagen um die 30 Grad werden.
Habe mit Tobi eigentlich Besprochen das ich auch noch nach Pucon komme und von da dann in einem Tag nach Valparaiso fahren werde, doch auf der Farm gefaellt es mir so gut das ich hier erst am 8.1.18 losfahren werde und in 2 Tagen die 1400 km nach Valparaiso machen werde. Muss ja erst mal von El Bolson wieder nach Chile rueber kommen und dann auf der Routa 5 in Chile das ist ne Autobahn, hoch nach Valparaiso fahren. Wird Anstrengend werden und lange fahrtage aber ich moechte gerne die Truppe aus Deutschland und der Schweiz treffen die ab dem 8.1.18 in Valparaiso ist und am 10.1.18 wieder zurueckfliegt. Kiste und Andreas bleiben noch laenger und mal schauen vielleicht haben die ja auch Lust nach Cordoba zu fahren zum Finale der Dakar am 18./19./20.1.18
Doch erst ist nun Valparaiso angesagt und die Fahrt dahin von El Bolson aus. ;-) Bin ja sonst wirklich langsam am Reisen mit 300 bis 400 km max. am Tag. Doch das muss nun sein die 1400 km in 2 Tagen zu machen. Wenn der Stator dann neu Gewickelt ist und alles getestet, eine neue Zuendspuhle eingebaut ist habe ich auch wieder Ruhe und kann die letzten 6 Wochen auch noch geniessen und ev. Sogar noch nach Bolivien hochfahren. Wer weis, Plane ja nicht so viel da die Paene eh wieder anders kommen. ;-) ;-) Auf alle Faelle rennt die Tenere wieder und ich bin Back On the Road und das ist mir das wichtigste. ;-)

So nun bin ich gut in Valparaiso angekommen und 50 km vor Valparaiso noch schnell einen Plattfuss hinten Repariert und 2 Gebrochene Speichen aus der Felge genommen. Die fahrt von El Bolson mit Grenz���¼bertritt Argentinien nach Chile habe ich alles in allem in 16 Stunden gefahren. 4 Stunden Schlafen auf einer Copectankstelle in Chile auf der Routa 5. Nun wird hier mit Pascal, Carsten, Andreas, Juergen und Carola ein wenig gefeiert und ueber die letzten 2 Monate gefachsimpelt. Carsten und Andreas werden in den Sueden fahren und ich erstmal nach Santiago und da an meiner Tenere arbeiten. Muss erst wieder Vertrauen zum Motorrad aufbauen. Und wenn es gar nicht mehr geht wird die Tenere Verpackt und nach hamburg gesendet und ich Miete mir hier nen Wickedcamper und Duese mit dem die letzten Wochen noch herum. Die naechste Woche wird zeigen wie die Reise weiter verlaeuft.

Bis bald wieder auf diesem Sender

Gubi
Der Teneretraveler


Sonntag, 31. Dezember 2017 - 14:34 Uhr
Happy New Year euch allen

Nachdem alles Abgedichtet ist und die Tenere die 120 km ohne Probleme gemeistert hat lasse ich Sie nun in der Garage auf der Estanzia stehen.
Das zusammentreiben der Schaffe Filme ich mit der Drohne und Schneide daraus einen 10 Minuten Film fuer die Familie. Am Nachmittag gehe ich dann auch mithelfen die Laemmer zu markieren, Kupieren und Aussortieren. Das ganze ist sehr Interessant wenn auch ein wenig Blutig. Es wird mir aber versichert das es den Tieren danach gut geht. Es ist Knochenarbeit und wir sind abends um halb 7 noch nicht ganz fertig, haben aber keine Kraft mehr nach fast 600 Laemmern. So geht es dann morgen frueh weiter und wir werden mit den letzten Laemmern dann auch um 12 Uhr fertig. Es ist zur Zeit sehr Windig hier in der Gegend, Wind bis 70 km/h. Darum fahre ich erst am Samstag 30.12. weiter, da soll es nur noch 45 km/h haben.
Meine Plaene sind nun am 30.12. weiter zu Fahren in Richtung El Bolson, mich kribbelt es im Hintern und ich muss einfach weiterfahren. Tobias und Octavian werden noch Neujahr auf der Estanzia feiern.
Am Samstagmorgen den 30.12. geht es denn ans Aufpacken und alles fertig machen, Verabschiede mich von Benjamin und Julian, Vater und Sohn, die Betreiber der Estanzia. Sie Bedanken sich vielmals fuer die geleistete Arbeit und ich mich fuer Ihre Gastfreundschaft und die neuen Erfahrungen die ich hier gemacht habe. Es ist immer noch Windig, ich fahre trotzdem um halb 10 Uhr los und komme gut mit der Vollbeladenen Tenere auf den 30 km Schotter voran. Die Tenere rennt ganz normal, auf dem Asphalt angekommen geht es in Richtung Puerto San Julian. Halte nie an und fahre 220 km durch, dann meldet sich meine Blase und ich muss einfach anhalten. 220 km durch voellige Pampa, kein Dorf kein Haus nichts ausser einen Haufen Guanakos die immer wieder Gefaehrlich die Strasse kreuzen. Nach dem Pipibreack noch ne Kippe Rauchen und ich sehe auf dem GPS es sind noch 26 km bis zur naechsten Tankstelle und Dorf. Sollte ja kein Problem sein die Tenere schnurrte ja die ganze Zeit schoen vor sich her. Nach 3 Km Fahrt, es geht leicht den Huegel hoch, geht Sie dann ploetzlich wieder aus. Der Frust bei mir ist ziemlich gross, habe ich doch gedacht das Problem behoben zu haben. Ein Lastwagenfahrer haelt an und bietet mir an mich in das Dorf mit zunehmen doch leider hat er keine Rampe um das Motorrad aufzuladen. Er verspricht mir Hilfe zu Organisieren und so warte ich 2 1 ½ Stunden da in der Pampa. Ziehe den Kerzenstecker ab und versuche die Tenere zu starten, nichts, kein Zuendfunke. Alles deutet auf den Stator, den Hallgeber der wenn er warm wird aussetzt. Schiebe das Motorrad noch auf eine Anhoehe hoch, da hat meine Argentinische Simkarte Signal. Das warten dauert gefuehlt ewig . Die Machtlosigkeit nichts machen zu koennen steigert meinen Frust. Mechanisch kann ich ja viel und habe auch die Teile dabei, nur wenn das wenige an Elektrisch was die Tenere hat Defekt ist, ist man Machtlos.
Der Abschleppwagen kommt dann nach 2 1 ½ Std. und wir laden die Tenere auf, Fahren ins Dorf Comandante Luis Piedra. Der Fahrer sagt er kenne einen guten Mechaniker in Puerto San Julian, da wollte ich ja eh hin. Der Transport koste aber alles in allem 6000 Peso, das Abschleppen Inkl. Da man hier in Argentinien mit der Kreditkarte nur 3000 Peso am Tag abheben kann komme ich mit Ihm ueberein das ich Ihm 150 Euro und 2500 Peso gebe. Das ergibt dann die 6000Peso, umgerechnet 300 Schweizer Franken, ein Wochen Budget von mir ;-( Aber ich will nach Puerto San Julian und setze meine Hoffnung in den Mechaniker der hoffentlich einen Wickler kennt der den Stator Reparieren kann.
Nun ja, langer Rede kurzer Sinn, in San Julian angekommen sagt mir der Mechaniker das es hier weit und breit keinen gibt der es machen kann. Man muesse den Stator nach Buenos Aires senden und Ihn da neu machen lassen. Da mein Spanisch ja nicht so gut ist findet die Verstaendigung mit Haenden und Fuessen statt. Verstehe aber das es hier keinen gibt der es machen kann und ich sicher 20 Tage hier bleiben muesste um das zu machen. Darauf habe ich gar keine Lust. Es ist aber der 30.12. 17 und die naechsten 2 Tage kann ich eh nichts organisieren da Neujahr ist. Also entscheide ich mich auf den Campingplatz am Meer gebracht zu werden und Checke da ein. Muss aber erst mal noch eine Bank finden um an Geld zu kommen da ich ja mein letztes Bargeld fuer das Abschleppen aufgebraucht habe. Bin ziemlich Frustriert, das Motorrad ist abgeladen und der Abschleppdienst ist weg. Versuche Sie zu Starten und Sie Springt mit dem ersten Kick an. Das gibt mir die Gewissheit das es der Hallgeber des Stator ist. Alles in allem hat das Motorrad nun 4 Stunden abgekuehlt und Startet ohne Probleme. Ich habe ja zu Hause in meiner Werkstatt alle Teile herumliegen die ich benoetige, doch es ist nicht so leicht sich das nach Argentinien senden zu lassen. Gehe erstmal Einkaufen und mein heutiges Nachtessen besteht aus 4 Empanadas und 2 Flaschen Bier. Zelt ist aufgestellt und ich Eingerichtet um hier die naechsten Tage zu verbringen.
Sonntagmorgen, nach einer Unruhigen Nacht, mir gehen 1000 Gedanken durch den Kopf, suche nach Loesungen. Werde heute noch den Vergaser ausbauen und zerlegen, Emails an verschiedene Leute machen und den Blog hier aktualisieren. Habe ja nun gaaanz viel Zeit und komme so ja nicht die 430 Km weiter nach Comodore Rivadavia wo ich eigentlich Neujahr verbringen wollte. Das Problem ist erkannt nun gilt es Loesungen zu suchen und abzuwaegen was das beste ist, fuer mich, das Motorrad und mein Budget.
Habe hier auf dem Camping noch andere Reisende kennengelernt, doch leider fahren die alle nach Ushuaia runter und keiner Hoch sonst haette ich da irgendwie versucht eine Transportmoeglichkeit zu verhandeln. Tobi und Octavius haben sich auch gemeldet und sie werden am 2.1.18 dann auch weiterfahren und Abends hier auf dem Camping Eintreffen. Mal schauen wie es weitergeht. Ich halte euch auf dem laufenden, hier im Blog und auf FB.
Wuensche euch allen einen schoenen und guten Rutsch ins Neuejahr und das all eure Trauume in Erfuellung gehen.
Bis bald wieder auf diesem Sender

Gubi
Der Teneretraveler

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Aktualisiert: 01.02.18





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