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Sonntag, 31. Dezember 2017 - 14:34 Uhr
Happy New Year euch allen

Nachdem alles Abgedichtet ist und die Tenere die 120 km ohne Probleme gemeistert hat lasse ich Sie nun in der Garage auf der Estanzia stehen.
Das zusammentreiben der Schaffe Filme ich mit der Drohne und Schneide daraus einen 10 Minuten Film fuer die Familie. Am Nachmittag gehe ich dann auch mithelfen die Laemmer zu markieren, Kupieren und Aussortieren. Das ganze ist sehr Interessant wenn auch ein wenig Blutig. Es wird mir aber versichert das es den Tieren danach gut geht. Es ist Knochenarbeit und wir sind abends um halb 7 noch nicht ganz fertig, haben aber keine Kraft mehr nach fast 600 Laemmern. So geht es dann morgen frueh weiter und wir werden mit den letzten Laemmern dann auch um 12 Uhr fertig. Es ist zur Zeit sehr Windig hier in der Gegend, Wind bis 70 km/h. Darum fahre ich erst am Samstag 30.12. weiter, da soll es nur noch 45 km/h haben.
Meine Plaene sind nun am 30.12. weiter zu Fahren in Richtung El Bolson, mich kribbelt es im Hintern und ich muss einfach weiterfahren. Tobias und Octavian werden noch Neujahr auf der Estanzia feiern.
Am Samstagmorgen den 30.12. geht es denn ans Aufpacken und alles fertig machen, Verabschiede mich von Benjamin und Julian, Vater und Sohn, die Betreiber der Estanzia. Sie Bedanken sich vielmals fuer die geleistete Arbeit und ich mich fuer Ihre Gastfreundschaft und die neuen Erfahrungen die ich hier gemacht habe. Es ist immer noch Windig, ich fahre trotzdem um halb 10 Uhr los und komme gut mit der Vollbeladenen Tenere auf den 30 km Schotter voran. Die Tenere rennt ganz normal, auf dem Asphalt angekommen geht es in Richtung Puerto San Julian. Halte nie an und fahre 220 km durch, dann meldet sich meine Blase und ich muss einfach anhalten. 220 km durch voellige Pampa, kein Dorf kein Haus nichts ausser einen Haufen Guanakos die immer wieder Gefaehrlich die Strasse kreuzen. Nach dem Pipibreack noch ne Kippe Rauchen und ich sehe auf dem GPS es sind noch 26 km bis zur naechsten Tankstelle und Dorf. Sollte ja kein Problem sein die Tenere schnurrte ja die ganze Zeit schoen vor sich her. Nach 3 Km Fahrt, es geht leicht den Huegel hoch, geht Sie dann ploetzlich wieder aus. Der Frust bei mir ist ziemlich gross, habe ich doch gedacht das Problem behoben zu haben. Ein Lastwagenfahrer haelt an und bietet mir an mich in das Dorf mit zunehmen doch leider hat er keine Rampe um das Motorrad aufzuladen. Er verspricht mir Hilfe zu Organisieren und so warte ich 2 1 ½ Stunden da in der Pampa. Ziehe den Kerzenstecker ab und versuche die Tenere zu starten, nichts, kein Zuendfunke. Alles deutet auf den Stator, den Hallgeber der wenn er warm wird aussetzt. Schiebe das Motorrad noch auf eine Anhoehe hoch, da hat meine Argentinische Simkarte Signal. Das warten dauert gefuehlt ewig . Die Machtlosigkeit nichts machen zu koennen steigert meinen Frust. Mechanisch kann ich ja viel und habe auch die Teile dabei, nur wenn das wenige an Elektrisch was die Tenere hat Defekt ist, ist man Machtlos.
Der Abschleppwagen kommt dann nach 2 1 ½ Std. und wir laden die Tenere auf, Fahren ins Dorf Comandante Luis Piedra. Der Fahrer sagt er kenne einen guten Mechaniker in Puerto San Julian, da wollte ich ja eh hin. Der Transport koste aber alles in allem 6000 Peso, das Abschleppen Inkl. Da man hier in Argentinien mit der Kreditkarte nur 3000 Peso am Tag abheben kann komme ich mit Ihm ueberein das ich Ihm 150 Euro und 2500 Peso gebe. Das ergibt dann die 6000Peso, umgerechnet 300 Schweizer Franken, ein Wochen Budget von mir ;-( Aber ich will nach Puerto San Julian und setze meine Hoffnung in den Mechaniker der hoffentlich einen Wickler kennt der den Stator Reparieren kann.
Nun ja, langer Rede kurzer Sinn, in San Julian angekommen sagt mir der Mechaniker das es hier weit und breit keinen gibt der es machen kann. Man muesse den Stator nach Buenos Aires senden und Ihn da neu machen lassen. Da mein Spanisch ja nicht so gut ist findet die Verstaendigung mit Haenden und Fuessen statt. Verstehe aber das es hier keinen gibt der es machen kann und ich sicher 20 Tage hier bleiben muesste um das zu machen. Darauf habe ich gar keine Lust. Es ist aber der 30.12. 17 und die naechsten 2 Tage kann ich eh nichts organisieren da Neujahr ist. Also entscheide ich mich auf den Campingplatz am Meer gebracht zu werden und Checke da ein. Muss aber erst mal noch eine Bank finden um an Geld zu kommen da ich ja mein letztes Bargeld fuer das Abschleppen aufgebraucht habe. Bin ziemlich Frustriert, das Motorrad ist abgeladen und der Abschleppdienst ist weg. Versuche Sie zu Starten und Sie Springt mit dem ersten Kick an. Das gibt mir die Gewissheit das es der Hallgeber des Stator ist. Alles in allem hat das Motorrad nun 4 Stunden abgekuehlt und Startet ohne Probleme. Ich habe ja zu Hause in meiner Werkstatt alle Teile herumliegen die ich benoetige, doch es ist nicht so leicht sich das nach Argentinien senden zu lassen. Gehe erstmal Einkaufen und mein heutiges Nachtessen besteht aus 4 Empanadas und 2 Flaschen Bier. Zelt ist aufgestellt und ich Eingerichtet um hier die naechsten Tage zu verbringen.
Sonntagmorgen, nach einer Unruhigen Nacht, mir gehen 1000 Gedanken durch den Kopf, suche nach Loesungen. Werde heute noch den Vergaser ausbauen und zerlegen, Emails an verschiedene Leute machen und den Blog hier aktualisieren. Habe ja nun gaaanz viel Zeit und komme so ja nicht die 430 Km weiter nach Comodore Rivadavia wo ich eigentlich Neujahr verbringen wollte. Das Problem ist erkannt nun gilt es Loesungen zu suchen und abzuwaegen was das beste ist, fuer mich, das Motorrad und mein Budget.
Habe hier auf dem Camping noch andere Reisende kennengelernt, doch leider fahren die alle nach Ushuaia runter und keiner Hoch sonst haette ich da irgendwie versucht eine Transportmoeglichkeit zu verhandeln. Tobi und Octavius haben sich auch gemeldet und sie werden am 2.1.18 dann auch weiterfahren und Abends hier auf dem Camping Eintreffen. Mal schauen wie es weitergeht. Ich halte euch auf dem laufenden, hier im Blog und auf FB.
Wuensche euch allen einen schoenen und guten Rutsch ins Neuejahr und das all eure Trauume in Erfuellung gehen.
Bis bald wieder auf diesem Sender

Gubi
Der Teneretraveler

Mittwoch, 27. Dezember 2017 - 15:55 Uhr
Probleme und doch geht alles weiter ;-)

Nun geht’s wieder Nordwaerts bei Regen und Wind, sehr starkem Wind der uns heute fast von der Strasse geblasen hätte. In Rio Grande wird Angehalten an der Tankstelle und wir bleiben hier heute Nacht. Mit dem Starken Wind, Boehen von 100 Km/h ist es zu Gefaerlich.
Es geht weiter, in Richtung Rio Gallegos. 2 mal die Grenze passieren von Argentinien nach Chile und von Chile wieder nach Argentienen. Tobi faehrt noch nach Punta Arenas, er hat da noch mit einem anderen Schweizer abgemacht. Dann auf dem Weg hoch zur Faehre, 3 kom vor dem Anleger reisst mein Gaszug, also wieder in der Pampa bei Wind von 45 Km/h den Gaszug wechseln . Meine alte Lady braucht irgendwie zuwendung. Glaube Tierra del Fuego passt ihr nicht so ganz ;-)
Die Faehre dauert dann 20 min. und das ist eine Erfahrung fuer sich bei starkem Wind und der Stroemung. Der Kapitaen hat das ganze sehr gut im Griff und manoevriert uns sicher auf die andre Seite. Wieder Grenze passieren von Chile nach Argentinien und dann geht`s die letzten 120 km weiter nach Rio Gallegos. Ploetzlich, 6 km vor Rio Gallegos geht meine Tenere einfach aus, erster Verdacht, kein Benzin mehr. Also auf Reserve geschalten und es geht weiter. Nach 3 Km gegen den Wind wieder das gleiche Spiel. Verdammt was ist los. Oeffne den Tank und Benzin ist genug drin. Der Camping ist nur noch 5 Km weg und so werde ich von einem Englaender der auch mit Unterwegs ist abgeschleppt bis auf den Camping. Dort alles auseinander nehmen, Steckverbindungen mit Kontaktspray einspruehen und Sie Startet wieder. Denke ok alles wieder in Ordnung. Wir warten hier noch auf Tobi, der von Punta Arenas her wieder auf dem Weg zu uns ist. Um 15 Uhr ist auch er wieder bei uns und heute solls auf die Estanzia von Julian gehen den Tobi durch eine Ehemalige Schulfreundin kennt. 60 km Ausserhalb von Rio Gallegos, sollte ja einfach sein, 30 km Asphalt und 30 km Schotter.
Doch beim herausfahren aus Rio Gallegos nach 6 km geht meine Tenere wieder aus und startet nicht mehr. Kein Zuendfunke. Also wieder abschleppen und Tobi haengt mich an seine BMW an, wir wollen ja auf die estanzia. 25 Km Asphalt gehen Problemsol und auch die ersten 11 Km auf Schotter. Dann wird es ein bisschen Schlammig und Tobi zieht es das Vorderrad weg und er legt sich hin. Zum Glueck hat es Ihm nichts gemacht. Packen seine Seitenkoffer ab, der rechte ist recht Rampuniert und so fahren Tobi und Octavius auf die Estanzia und ich bleibe in der Pampa mit der Tenere und dem Gepaeck.
Versuche die Tenere nochmals anzukicken und sie Startet nach dem 3ten Kick ganz normal. Hmm, was ist los ? Frag ich mich, LIMA defekt, Zuendspuhle defekt ? Kabel durchgescheuert ? Keine Ahnung, auf alle Faelle laeuft sie wieder. Die anderen beiden kommen dann auch mit Julian mit dem Truck und koennen es auch nicht glauben das die Tenere wieder funktioniert. Fahre die letzten 18 km selber auf die Estanzia und werde morgen das Motorrad mal zerlegen. Das werden ja schoene Weihnachten.
Fahren am 24.12.17 nochmals mit dem Auto in die Stadt und Organisieren eine Zündspuhle, ich habe die im Verdacht. Und da es Geregnet hat habe ich auch noch die Kabel in Verdacht. Die Lima macht andere Probleme, glaube nicht das die Defekt ist. Die Batterie laedt ganz normal.
Am 25.12.17 Schraube ich dann alles auseinander, da wir hier laenger bleiben koennen. Dichte auch gleich den Motor neu ab, Zylinderfuss ist undicht, Zylinderkopf ist undicht und die Ventile muessen Eingestellt werden. Zuendspuhle wechslen und nach 9 Std. iist alles getan und es gibt Leckeres Asado ;-) Versuche das Motorrad zu starten brauchen sehr lange. An die 20 mal Kicken bevor sie startet. Zuendspuhle die ich gekauft habe funktioniert nicht und so wird die alte wieder Eingebaut. 3 mal Kicken und die Lady laeuft. Nun wird in die Stadt gefahren und getestet ob alles funktioniert. 65 km ein Weg und das baby laeuft, doch der Statordeckel ist undicht. Beim Mechaniker kann ich dann auch die Werkstatt nutzen und da den Stator ganz ausbauen und da er keine Dichtung da hat muessen wir eine selber Schneiden. Kontrolliere den Stator nochmals und auch die Kabel, da sind 2 Kabel angescheuert und liegen Blank, das eine ein Weisses, das andere ein Rotes. Also der Plus und ein Kabel das die Spannung an den Regler gibt. Alles ist zusammen und es geht wieder zurueck auf die Estanzia. Das Baby brummt und Rennt wie wenn nie was gewesen waere. Drehe Sie aber auch nicht mehr hoeher als 3000 Umdrehungen und fahre gemuetlich mit 85 bis 90 km/h. Werde Sie nicht mehr hochtreiben und denke mal es lag an den Kabeln. Da es beide male feucht war als Sie ausging.
Wollte eigentlich am 27. 12.17 weiterfahren, doch auf der Estanzia gibt’s noch Arbeit fuehr mich. Habe ja die DJI Mavic Drohne dabei und die Inhaber haetten gerne ein Video von der Estanzia und vom Vietrieb den Sie heute machen. Somit werde ich noch ein wenig hier bleiben und dann am 28.12.oder 29.12.17 weiterfahren. Dann aber alleine weil die anderen beiden noch hier bleiben wollen und ich nach El Bolson hoch moechte. Zu Claudia und Klaus auf die Farm, das sind die beiden von Abgefahren die 16 Jahre um die Welt sind mit 2 XT 550er. Und Ihr Buch war ja auch der Ausschlag fuer meine Grosse Reise 2008/2009.
Bis bald wieder auf diesem Sender

Gubi
Der Teneretraveler


Montag, 18. Dezember 2017 - 21:28 Uhr
Ushuaia Angekommen

Tobias und Octavius waren beim Doktor und ich habe den ganzen Nachmittag in Punta Arenas im Guesthouse die hinter Reifen bei mir und Tobias BMW gewechselt. Als Sie zurueck kommen wissen wir auch was Tobias hat, eine Sehnenscheidenentzuendung im Bein und mit den Schmerzmittel die er genommen hat ist sein Magen durcheinander gekommen. Er muss sich ausruhen und so bleiben wir noch laenger in Punta Arenas. Erledigen Waesche und Planen die Weiterfahrt. Gehen nochmals in die Zona Franca und kaufen Oel ein fuer meine Tenere. Buchen die Tickets fuer die Faehre nach Porvenier.
Die Faehrfahrt dauert dann auch seine 2 Stunden und wir sehen Orcas von der Faehre aus, in Porvenier geht es dann wieder auf Schotter weiter in Richtung Koenigs Pinguine Kollonie. 35 Km spaeter ist mein Hinterreifen Platt. Der Schlauch ist gerissen so wird es ein wenig laenger dauern bis wir bei den Pinguinen sind. Ok, der Schlauch musste schlussendlich 5 mal raus. Man sollte die Anleitung wegen dem Leim fuer die Flicke lesen, der ist neu und muss aktiviert werden. Beim 5. Mal halten die Flicke dann auch und es kann weitergehen. Pinguine schauen und dann ab zur Grenze, Uebertritt dauert alles in allem 40 min. der Wind ist Stark hier im Tierra del Fuego. Sclafen heute dann auch in Rio Grande und machen uns von da aus dann auf nach Ushuaia. 216 km mit Wind von allen Seiten und dann sind wir vor der Einfahrt nach Ushuaia, nun die Obligaten Foto!s machen und dann ab ins Hotel Ushuaia das uns von Argentiniern Empfohlen wurde. Zuerst mal den Preis abklaeren und wir sind voellig erstaunt das wir das 3er Zimmer fuer 1150 Peso bekommen. Also gleich Teuer wie wenn wir in einem Backpacker waeren. Wir bevorzugen das Hotel da es hier alles hat. Zum wirklichen Ende der Strasse geht es dann am Montagmorgen. Am Sonntag war erst mal noch Essen angesagt im Bamboo, das ist ein All you can Eat Restaurant und sau gutes Essen. Nun sind wir also in Ushuaia und werden uns heute noch den neuen StarWars Film im Kino anschauen, bevor es dann morgen wieder weiter geht alles an der Ostkueste von Argentinien hoch. Ev. Haben wir ja noch Glueck und sehen Wale oder Orcas.
Bis bald wieder auf diesem Sender

Gubi

Donnerstag, 14. Dezember 2017 - 02:26 Uhr
Perito Moreno und Torres del Paine

Samstag, 09.12.17
Heute heisst es mal Einkaufen in El Calafate, Waesche waschen lassen, Geld rauslassen und ein wenig die Stadt erkunden. Fahren dann am Abend auch noch ein wenig raus um uns die Umgebung in Richtung Perito Moreno anzuschauen. Sonst ein Relax Day.
Sonntag 10.12.17
Heute geht es raus zum Perito Moreno Gletscher, zuerst mal die Motorraeder leichter machen, da wir noch Schotter Fahren wollen. Doch Tobias linker Fuss ist nicht gut er klagt ueber Schmerzen im Fussgelenk, so lassen wir dann das Offroadfahren sein und ziehen es vor auf der Asphaltstrasse die 75 km zu Fahren. Der Gletscher ist dann auch wieder Umwerfend, was die Natur so alles fuer Schauspiele bereit haelt. Einfach nur WoW, wir laufen die ganzen Strecken am Gletscher ab und sind Ueberwaeltigt. Machen Foto`s ohne Ende und am Abend als wir zurueck im Guesthouse sind sitzen Frank und Rainer, 2 Deutsche die wir in Valparaiso kennengelernt haben auch schon in unserem Guesthouse. Es werden das ein oder andere Bier vernichtet, ueber den Tag geredet und einfach gemuetliches Beisammensein unter Reisenden. Gehen dann auch noch lecker Assado Essen und dann ist auch dieser Tag zu Ende.
Montag 11.12.17
Ein wenig Verkatert stehen ich auf und wir machen uns mal so langsam daran alles wieder zusammen zupacken um weiter zu Fahren. Frank und Rainer fahren nicht mit uns mit, da Sie schon im Torres del Paine waren und nun schnellstmoeglich wieder in waermer gefielde des Nordens wollen. Wir werden nach Puerto Natales Fahren und da mal schauen ob wir einen neuen hinter Reifen fuer meine Tenere finden, der Michelin T63 den ich in Puerto Montt montiert habe ist schon wieder am Ende. So fahren wir dann auch um 12 Uhr alle zusammen los. Da der Fuss von Tobias immer noch sehr Schmerzt und wir nicht wissen woher es kommt fahren wir so viel Asphalt wie moeglich das die Belastung so klien wie moeglich ist. Es muss dann auch noch die Grenze wieder ueberquert werden was ziemlich schnell geht . Argentinien ausreise 15 min. und Chile Einreise 30 min. von der Grenze sind es dann nochmals 60 km nach Puerto Natales. Finden dann auch ein Hostel und Quartieren uns da ein.
Dienstag, 12.12.17
Heute geht es die 60km wieder hoch zum Torres del Paine, nach 140km sind wir dann auch im NationalPark und der Eintritt ist mit 21000 Peso (30 Fr. ) nicht gerade guenstig. Wir fahren die Strecken ab und haben verdammt viel Spass auf den Schotterstrecken dort. Geniessen den Park und Schiessen wieder Foto`s fuer ein ganzes Leben ;-) Der Torres ist eines der Hoehepunkte bis jetzt auf dieser Reise. Atemberaubend was die Natur hier geschaffen hat. Zurueck in Puerto Natales in Hostel, ich bin gerade daran meine Koffer wieder zu montieren kommt Octavius und sagt mir das die Lady`s des Hostel uns nur noch fuer diese Nacht gebucht haben weil Sie fuer morgen mehrere Leute bekommen. Ich bin ein wenig irritiert weil ich am Morgne bevor wir losgefahren sind ganz klar gesagt habe das wir noch 2 Naechte hier bleiben moechten wegen Tobi`s Bein. Doch nichts geht wir muessen morgen raus und so sage ich ihr meine meinung und das ich das ganze ziemlich Scheisse finde. Nun gut, so ist es halt. Jede Schattenseite hat irgendwo was gutes versteckt man muss es nur erkennen.
Mittwoch, 13.12.17
Frueh sind wir wach und Fruestuecken, Packen zusammen und machen uns auf den weg nach Punta Arenas, da sollte ich meinen neuen Reifen erhalten. Die Fahrt ist 250 km und wir sind zuegig Unterwegs, Um 14:30 Uhr schlagen wir in Punta Arenas auf, genauer im Hostel Chiloe wo wir unsere Motorraeder sicher abstellen koennen. Ich mache mich nach dem Abpacken auf den Weg in die Zona Franca, Zollfreizone wo ich meinen Mitas E07 Hinterreifen kaufen will. Finde die Firma San Jose dann auch und bin sehr Positiv ueberrascht was mich der Reifen kostet, 57250 Peso (88 Franken) WoW das ist guenstiger als ich Ihn in der Schweiz bekommen haette. Zuerueck im Hostel bei tobias und Octavius sehe ich das es Tobias nicht so gut geht. Er nimmt seit ein Paar Tagen Schmerzmittel und nun geht es Ihm immer schlechter. Octavius wird mit Tobi morgen ins Hospital gehen und da sollte sein Blut untersucht werden, er hat irgend eine Entzuendung. Beim Nachtessen muss er sich fast uebergeben und so macht er sich auf den Weg zurueck ins Hostel, Octavius und ich gehen noch Einkaufen und als wir auch im Hostel zurueck sind sagt uns Tobi das er sich Uebergeben musste, Hoechste Zeit fuer einen Besuch beim Doktor.

Bis bald auf diesem Kanal

Liebe Guesse

Gubi

Samstag, 9. Dezember 2017 - 00:18 Uhr
Von Chile nach Argentinien

Freitag, 24.11.17
Heute geht es weiter, in Richtung Sueden auf die Insel Chiloe. Die Fahrt ist nichts Spektakulaeres von Puerto Montt bis zum Faehranleger. Die Ueberfahrt auf die Insel dauert 20 Minuten und kostet 8000 Peso fuer Motorrad und Fahrer. Auf Chiloe angekommen halten wir mal erst an der Tourist Information und decken uns mit Informationen und Karten ein. Es geht danach raus nach Pinguinera, an die Kueste. Wir fahren da auf den Strand und werden gerade in Beschlag genommen von wegen Touren raus zu den Pinguinen, doch uns interessieren die Pinguine nicht so sehr und so fahren wir auf der Offroadstrasse hinauf auf den Huegel der kueste. Da ist dann auch ein Restaurant und die haben Cabanas und einen Campingplatz, die Aussicht ist Atemberaubend und wir Entscheiden uns hier zu bleiben. Der Platz ist perfekt und das Wetter praller Sonnenschein,doch auch sehr Windig. Wir nehmen eine Cabana fuer diese Nacht und Essen in dem Restaurant mit genialer Aussicht. Die Wirtin ist so extrem nett und gibt uns nen Haufen Holz damit wir den Ofen einheitzen koennen. Wir haben eine sehr warme und gemuetliche Nacht in einem sehr bequemen Bett.
Samstag, 25.11.17
Der heutige morgen erwartet uns mit dickem Nebel und Feuchtigkeit, wir packen auf und fahren los, die ersten 30 km auf super guten Schotterstrasse durch sehr schoene Landschaft weiter in Richtung Sueden. Da das Wetter nicht so gut ist sind wir am Abend dann auch schon in Quellon und Ordern unsere Tickets für die Ueberfahrt nach Chaiten. Da soll es dann auf die Careterra Austral Routa 7 gehen. Da es Regnet entscheiden wir uns auch hier wieder fuer eine Cabana und Zelten nicht. Da die Faehre erst um 03:00 Uhr am Montagmorgen geht und wir um 24Uhr am Sonntag schon an der Faehrstation sein muessen behalten wir die Cabana bis Sonntagnacht.
Sonntag, 26.11.17
Da es heute nicht viel zu machen gibt Arbeite ich an meiner Tenere, nach dem Reifenwechsel verliere ich immer wieder Luft hinten und so wird das Hinterrad nochmals ausgebaut und der Schlach gewechselt. Der alte Schlauch wird als Ersatzschlauch behalten, der Flick vom Sommer in den Ukrainischen Karpaten musste erneuert werden. Nun ist ein neuer Schlauch drin, war der alte doch schon 8 Jahre alt ;-) . Zudem wird alles bei den Motorraedern durchgecheckt, Oel kontrolliert und sonst noch alles durchgesehen. Und natuerlich wird das ein oder andere Bier bei herrlichem Sonnenschein vernichtet. Doch man darf die Sonne hier nicht unterschaetzen, die ersten Sonnenbraende in Gesicht und Nacken haben wir schon hinter uns und nun ist immer Sonnenschutz 50 angesagt. Um 19 Uhr lege ich mich dann nochmals hin und schlafe bis 23 Uhr da wir ja um 24 Uhr auf die Faehre muessen. Sind dann auch um 24 Uhr am Hafen und nun geht das warten los. Die Faehre faehrt ja erst um 03 Uhr. Das Verladen ist dann auch schnell getan und um 02:30 Uhr legen wir ab . Careterra Austral wir kommen. ;-)
Montag, 27.11.17
Die Ueberfahrt auf der Faehre ist Easy, wir haben Ruhige See, um 06 Uhr bin ich wach und gehe raus um den Sonnenaufgang zu sehen und der ist Absolut genial, es ist zwar Windig und kalt, doch diesen Sonnenaufgang werde ich nicht mehr vergessen, der war so wunderbar. In Chaiten angekommen machen wir uns erst mal auf um einen Kaffee zu bekommen. Es ist 8 Uhr morgens und natuerlich noch nichts offen ausser einer kleinen Baeckerei. Wir haben Hunger und wollen einen Kaffee so überreden wir die gute Frau in der Baeckerei uns heiss Wasser zu machen das wir den Instandkaffe machen können. Die ganzen Geschaefte oeffnen erst um 9 Uhr und so warten wir mit dem Kaffee der scheusslich schmeckt. Danach heisst es Einkaufen und weiterfahren in Richtung Norden hoch, da hat es im Nationalpark einen Camping der noch bis zum 15. Dez. gratis benutzt werden kann, Frisches Wasser, Toilletten und eine geniale Aussicht auf den Vulkan. Der Vulkan ist aktiv und das erstemal am 02. Mai 2008 ausgebochen. Wir richten uns ein auf dem Campingplatz der mehr ein Nationalpark ist. Geniessen die Umgebung, gehen ein wenig Laufen und ich packe die Mavic aus und Fliege mal ein wenig herum, Filme machen von dieser Atemberaubenden Landschaft. Um 16 Uhr fahren wir dann los zum Eingang des Vulkans. Stellen die Motorräder ab und laufen los, der Ranger sagte uns wir brauchen 1 ½ Stunden zum hochlaufen. Der Anfang des Aufstiegs ist dann auch schnell Gelaufen, dann fangen die Stufen an, Tausende von Stufen erwarten uns beim hochlaufen. Ich denke ein Paarmal ans nicht weiterlaufen doch ich will da hoch und Tobi und Octavius motivieren mich, auch Sie muessen immer wieder Pausen einlegen. Beruhigend fuer mich, der eine ist 26 Jahre alt und der andere 34 Jahre und ich kann mithalten. Oben Angekommen entschädigt uns die Aussicht und auch der Vulkan fuer die ganzen Strapazen ;-) Unglaublich was die Natur hier zu bieten hat. Oben lernen wir dann noch ein Schweitzer Paar kennen und Quatschen ein wenig mit denen. Danach geht’s ans runterlaufen und auch da ist die Aussicht wieder Umwerfend. Zurueck bei den Zelten, der Weg ist alles Offraod auch die Routa 7 hier ist Gravel ;-), wird dann erst mal ein wenig ausgespannt und die Sonnenstrahlen genossen. Waschen mit Eiskaltem Wasser und die Verschwitzten Kleider auswaschen. Und natuerlich wieder das ein oder andere Bier vernichten. Unser Nachtessen besteht mal wieder aus Pasta mit Tomatensauce und Würstchen drin. Viel Zwiebeln und Knoblauch in der Sauce ;-) Sternenhimmel pur hier ohne Lichtverschmutzung ;- ) ! Am Abend wird es dann bitter kuehl, es kuehlt auf 2 Grad ab und so Sitzen wir nicht bis 24 Uhr draussen wie sonst, auch darf man hier leider kein Feuer machen da es ein Nationalpark ist.
Dienstag, 28.11.17
Auch heute werden wir wieder von der Sonne geweckt, nach dem Fruehstueck wird aufgepackt und weitergefahren in Richtung Sueden, Ziel sind heute die Termas Amarillo. Fahren los und geniessen die Gravelroad der Routa 7, 30 km die noch nicht geteert sind, aber auch hier wird schon fleissig vorbereitet und es wird immer mehr geteert. In Chaiten ist dann wieder Asphalt Strasse, wir kaufen ein und fahren die Routa 7 weiter, leider nur noch auf Asphalt, bis zur Abzweigung zu den Termas Amarillo, da gibt’s wieder Gravelroad bis hoch zu den Termen. 8 km Gravel und wir stehen vor der Terme die leider Geschlossen ist, so drehen wir um und fahren weiter in Richtung Sueden, naechstes Ziel Camping Yelcho en la Patagonia, direkt an einem wunderschoenen See. Leider auch hier wieder nur Asphalt . Der Camping ist sehr gut und wir haben heiss Wasser um zu Duschen, auch können wir hier Feuer machen ;-) geniessen aber erstmal den Strand und den See. Der Mond ist am Abend dann auch schon recht gross und man merkt dass es bald Vollmond ist. Beim Lagerfeuer sitzen wir 3 zusammen und Besprechen die weitere Route. Der Rotwein schmeckt lecker und es wird eine ruhige und warme Nacht.
Mittwoch, 29.11.17
Das heutige Tagesziel ist Puyuhapi, 250 km Entfernt, Die Strasse ist nun wieder Gravel und so machen wir uns mal um 12 Uhr auf den Weg, die Routa 7 wechselt von Gravel auf Asphalt und immer wieder zurueck auf Gravel. Herlliche Taeler und Berge die wir ueberqueren, wir geniessen die Fahrt und kommen sehr gut voran. Sind dann um 17 Uhr in Puyuhapi und entscheiden uns die Faehre zu nehmen da hier die Strasse abgebrochen ist und wir sonst nicht weiterkommen. 2 km nach der Faehre ist dann auch der Camping Las Toninas und es hat Angefangen zu Regnen, wir Beilen uns um dahin zu kommen. Und wir sind wie eigentlich immer die einzigen die hier sind. Muessen unsere Zelte nicht aufbauen, können das Haus nutzen das als Aufenthaltsraum gedacht ist und da hat es einen riesen Kamin drin. Matte auf den Boden und Schlafsack drauf. Feuer machen um das ganze Aufzuheizen, Herrlich. Nachtessen zubereiten und den Abend ausklingen lassen. Wir alle 3 haben in den letzten Wochen so viele neue Eindruecke erhalten. Ein wenig innehalten und aus dem Fenster schauen, die Aussicht auf den See geniessen und Gedanken schweifen lassen . Das ist Reisen, nicht in 3 Wochen von Vallparaiso nach Ushuaia heitzen. ;-)
Donnerstag, 30.11.17
Reise Ziel heute ist Coyhaique, der Weg dahin verspricht wieder viel Gravelroad ;-) Zuerst wird aber der Morgen genossen und wir sehen wie sich die Sonne immer mehr durchsetzt. Beim los fahren hoere ich das eine ganze Gruppe Motorraeder von der Faehre kommt. Wir fahren los und da die Strasse ja under Construction ist hat es auch Lichtsignale wo wir warten muessen. Genau an so einem Punkt fahren hinter uns ca. 15 BMW`s heran, mit Begleitfahrzeug *Grins* Eine Gruppe aus Kanada die hier eine Tour gebucht haben. Osorno – Ushuaia –Punta Arenas in 17 Tagen und da werden die Motorraeder dann stehen gelassen bei Motoaventura. Preis Pro Person 8000 US Dollar !!! what te Hell denken wir uns, aber was solls, die wollen Adventure kaufen wir wollen es Leben. Fahren weiter und Geniessen die Landaschaft und die Strasse, Gravel die naechsten 40 km. Dann auf einem Gravel Pass treffen wir die ganze Restliche BMW Gruppe wieder, alles in allem 40 Motorraeder. Wir sind froh sind wir nicht so unterwegs, beide Gruppen mit Begleitfahrzeug unterwegs. Wir geniessen unsere Fahrt und werden mit Sonnenschein und warmen 25 Grad verwoehnt. Die Strasse wird leider wieder Asphalt und so geht es durch Grandiose Landschaften weiter nach Cayhaique, da finden wir dann den Camping El Camping der schoen gelegen unten am Fluss ist, zum hochlaufen in die Stadt dauert es 20 minuten. Wir haben unterwegs immer wieder die BMW Gruppen getroffen, natuerlich immer an den schoensten Aussichtspunkten. Naja, wir entscheiden uns hier auf dem Camping die naechsten 2 Naechte zu bleiben. Wir muessen mal wieder Waschen und haben gutes Internet hier. Gehen in die Stadt hoch Einkaufen und machen am Abend mal wieder lecker Assado. Natuerlich fehlt das Bier und der Rotwein nicht. Saubere Toilletten, Heisse Dusche, gutes Wetter satt Sonnenschein, was will man mehr. ;-)
Heute bin ich nun genau 1 Monat in Suedamerika, Chile.

Freitag, 01.12.17
Heute ist Waschtag, Einkaufen und unsere Dokumente Kopieren und meine Versicherungsdokumente ausdrucken, damit wir bei der Einreise nach Argentienien ueber den Passo Raballo keine Probleme haben werden. Am Abend dann noch mal lecker Asado machen.

Samstag, 02.12.17
Heute geht’s weiter in Richtung Rio Tranquillo, die ersten 100 km auf Asphalt und dann ab Villa Cerro Castillo ist Asphalt endlich zu Ende und die Routa 7 ist nur noch Gravel. ;-) Auch hier ist die Landschaft Atemberaubend und wir haben satt Sonnenschein ;-) Naja, wenn Engel Reisen, wir haben bis jetzt alles in allem 5 Tage Regen gehabt in dem Monat den wir nun On the Road sind. ;-) In Rio Tranquillo angekommen werden wir auch gleich Belagert von wegen Tour zu den Marmor Hoehlen. Doch wir wissen schon auf welchen Camping wir wollen und fahren nach dem einkaufen weiter 5 KM heraus aus Rio Tranquillo und da geht’s 1.2 Km eine steile Strasse herunter an den Strand des See. Der Camping bietet ausser Platz fuers Zelt und eine Toillette nichts. Wir geniessen den Superschoenen Sonnuntergang auf den Klippen und lassen den Abend ausklingen, Eindruecke des Tagesverarbeiten.
Sonntag, 03.12.17
Octavius geht am morgen runter an den Strand und fragt nach was uns eine Tour zu den mormor Caves mit dem Boot kosten wuerde, er kommt zurueck und sagt pro Peerson 10000Peso. WoW cool, in Rio Tranquillo wollten Sie 30000 per Person. Das Boot ist ready und wir gehen runter an den Strand, Helfen noch das Boot mit dem wir dann zu den Caves fahren noch ins Wasser zu bekommen da es auf dem Sand liegt. 6 Maenner und ein Boot werden gebraucht um unser Boot ins Wasser zu bekommen ;-) Dann kann es losgehen mit einem Chilenischen Paar das auch noch mit auf dem Boot ist. Das Wetter verwoehnt uns total Blauer Himmel, Sonnenschein und leichter Wind. Die Caves sind auch wirklich das Geld wert und wir haben 2 Stunden lang unglaubliche Eindruecke was Wasserkraft und Wind aus dem Marmor schleifen kann. Auf den Klippen entdecke ich dann auch einen Condor im Flug und so werden unzaehlige Fotos geschossen. Zufrieden und mit vielen neuen Eindruecken sind wir wieder zurueck bei unseren Zelten und nun geht es zum Einkaufen nach Rio Tranquillo. Im Dorf sehen wir dann auf den suche nach einem Minimarket einen Foodstand wo es Paninis gibt. Wir halten an und werden beim Foodwagen von einem Chilenen angesprochen der sehr gut Englisch redet. Ich denke zuerst ach nein schon wieder einer der uns ne Tour verkaufen will, doch Ricardo erklaert mir das wir unbedingt in das Tal des Rio Tranquillo fahren muessen. Unsere Plaene sehen aber noch ganz anders aus, wir wollen morgen nach Argentinien fahren. Rede noch ein wenig mit Ihm und dann ist mein Panini fertig. Ricardo hat mit seiner alten KLR den ganzen Tiera del Fuego gemacht auf Chilenischer seite . Einkaufen und zurueck auf dem Camping diskutieren wir ein wenig und ich bringe das Gespraech mit Ricardo ein. Schnell ist Entschieden wir fahren morgen erst mal in das Tal auf den Camping zu Ricardo, Camping La Nutria.
Montag, 04.12.17
Frueh um 7 Uhr heisst es aufstehen Fruehstueck machen, zusammenpacken und los in Richtung des Camping La Nutria zu Ricardo, er weis nichts davon das wir kommen. Der Weg geht ins Tal auf guter Gravelroad, 24 Km von Rio Tranquillo weg. Wir sind um 12 Uhr in La Nutria und ricardo ist sehr erfreut uns zu sehen, er gibt uns gute Tipps was wir hier im Tal alles anschauen koennen, Gletscher ohne Ende. Wir stellen unsere Zelte auf, machen unsere Motorraeder leicht, also Seitenkoffer weg und alles was ueberfluessig ist. Nun geht der Spass los, wir fahren das Tal hinauf bis zum naechst groesseren See, ganz ans Ende wollen wir doch nicht das sind 60 Km. Wir Brettern mit teilweise 90 ueber die Gravelroad und sind so gut wie alleine, hier in das Tal verirren sich leider weinige Touristen obwohl es ein Wunderschoenes Tal ist, doch die Strasse ist eine Sackgassen die dann nach 91 km Endet. Doch es hat Gletscher ohne Ende, Seen Fluesse, Wasserfaelle. Uns interessiert heute aber mehr mit den abgepackten Motorraedern ueber die Piste zu fliegen ;-) Beim zurueckfahren werde ich dann wieder daran erinnert das es keine Raley ist und hatte fast nen Unfall mit einem engegnkommenden Bus der hier auch mit 70 Sachen unterwegs ist. Uff, Glueck gehabt, wir lassen es ruhiger angehen und zurueck auf dem Camping wird nochmals alles Gecheckt, mein Oelstand kontrolliert, mein Elektrikproblem des letzten Monats hat sich auch geloest, dank Kontaktspray ladet meine Batterie nun wieder mit 14,2 Volt. War ich doch fast 4 Tage lang ohne Licht und Blinker unterwegs weil die Batterie nicht geladen wurde. Ricardo hat noch 2 Schulklassen hier auf dem Camping heute Nachmittag und so ist er recht Beschäftigt. La Nutria hat auch ein Cafe in dem auch Sandwich, Kaffee und Getränke, Cola und so angeboten werden. Wir fuehlen uns hier sehr wohl und als die Kinder weg sind kommt Ricardo Senior zu uns und fragt ob wir Hungrig sind, es habe noch Essen ueber von der Schulklasse. Natuerlich sind wir Hungrig und so werden wir Eingeladen zu Kartoffelstock, Salat und Fleisch. Mjami, das leckerste Essen das ich hier in Chile bisher gehabt habe. Ricardo jun. Ist am Abend dann noch recht Beschaeftigt mit dem Cafe und ich mit seiner KLR die nicht mehr laeuft. Vergaser ueberlaeuft immer. Also das teil oeffnen und die Schwimmernadel kontrollieren und da ist Dreck drin genau wie im Benzifilter auch. Alles reinigen und wieder zusammensetzen. Vergaser einbauen, aber dann ist Ricardo schon weg im Cafe am arbeiten. Also bis morgen warten ob alles dicht ist. Am Abend kommen dann nochandere Traveller aus Spanien auf dem Camping an und wir Sitzen bis 01:30 draussen und Quatschen. Es war eine sehr gute Entscheidung auf diesen Camping zu Ricardo zu kommen.
Dienstag, 05.12.17
Nach einer angenehmen Nacht, hier ist es sehr ruhig geht es um 10 Uhr raus aus dem Zelt, die Sonne brennt darauf ;-) Octavius und Tobias wollen heute auf einen Gletscher laufen. Doch der Tag ist noch nicht richtig Angelaufen entscheiden sich die beiden nach dem Fruestueck den Tag hier auch ausklingen zu lassen und Tobias Arbeitet an seinen Seitenkoffern um diese sauberer zu Befestigen. Ich kuende beim Fuestueck schon an das ich heute den ganzen Tag am Blog sitzen werde und Fotos der letzten Wochen vorbereiten werde um diese dan Hochzuladen wenn wir wieder gutes Internet haben. Irgendwann um 15 uhr kommt Ricardo senior und fragt ob wir noch Hunger haben, wir Bejahen und so gibt es nochmals Kartoffelstock und Salat von gestern, wir verfeinern es mit je 2 Spiegeleier. Auch heute wieder Sonnenschein pur und nahe an 30 Grad warm. Sitze in der warmen Sonne und schreibe gerade am Blog. ;-) Morgen Mitwoch geht es dann weiter in Richtung Passo Raballo und nach Argentienien. Ricardo hat uns heute auf der Karte noch Tipps gegeben was wir unbedingt Fahren sollten in Tiera del Fuego .
Mittwoch, 06.12.17
Heute geht es weiter vom Camping La Nutria in Richtung Passo Raballo, weiterhin alles Schotterstrassen und wir Tanken unsere Motorraeder nochmals auf in Rio Tranquillo. Der Tag ist absolut der Hammer und wir halten immer wieder an um Fotos zu machen. Sind dann am Abend um 18 Uhr 8 Km vor der Grenze und die Campings unterwegs haben alle noch Geschlossen. Der Weg hier hoch hatte alles zu bieten, Sandpassage, Wasserdurchfahrten und die beiden mit denen ich unterwegs bin hatten Ihre ersten Wasserdurchfahrten ;-) Da alle Campings zu sind suchen wir herum und finden verlassene Haeuser die wir dann auch nutzen um zu schlafen, nicht im Haus sondern im Anbau da sind wir Windgeschuetzt. Es wird dann auch eine ruhige und Angenehme Nacht.
Donnerstag, 07.12.17
Heute geht es rein nach Argentinien, die Zollformalitaeten sind schnell gemacht auf beiden Seiten, Chile in 10 minuten und Argentiniern in 30 minuten. Nun geht es weiter nach Baja Caracoles, weiter alles auf Schotter und wir nehmen nicht dne kurzen Weg sondern den langen und der macht unheimlich viel Spass. Nochmals 150 km Schotter bevor wir dann auf die Routa40 kommen. Die ist von Baja Caracoles her alles Asphalt bis nach Gobernator Gregores kommen. Der Wind setzt uns auf der Routa 40 ganz gehoerig zu und wir sind froh am Abend angekommen zu sein. Geradeausfahren in Seitenlage und Guanakos die ueber die Strassen rennen sind wir uns noch nocht gewohnt ;-) Finden dann auch ein Guesthouse nach langem herumsuchen, den die die wir aus dem iOverlander haben sind entweder voll, zu teuer oder Geschlossen. Zufrieden vernichten wir noch ein paar Bier am Abend und gehen dann Schlafen.
Freitag, 08.12.17
Heute geht es zuerst mal schauen das wir irgendwie an Geld kommen, am Bankomat klappt es nicht und dann sind wir an der Tankstelle wo uns ein Einheimischer unsere Dollars in Argentinien Peso wechselt. Fahren nach dem Tanken dann weiter und das heutige Ziel ist El Calafate. Die Asphaltstrasse zieht sich wieder und als ich mich so im Flow befinde hoert der Asphalt ploetzlich auf und wechselt auf Schotter. Die naechsten 59 km sind dann wieder Schotter und irgendwie ist es heute nicht so mein Tag auf Schotter, gerate in Tiefen Schotter und kann mich gerade so noch auffangen und das Stuerzen verhindern. Tobias und Octavius sahne mich schon fallen, doch ich konnte mich knapp retten. Glueck gehabt, danach gehe ich es ruhiger an und dann kommt auch schon wieder Asphalt und mit dem Asphalt auch der starke Wind wieder. Also auf Aspahlt wieder geradeausfahren in Seitenlage. ;-) Sind nun in El Calafate und heute wird das ganze mal hochgeladen auch die neusten Foto`s

Bis bald wieder auf diesem Sender

Gubi
Der Teneretraveler


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Aktualisiert: 01.02.18





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